Chez Paulanton ist kein Hotel. Aber wir nehmen es ernst.
Wir haben uns 2021 kennengelernt. 2022 kam Johann Paul. 2023 haben wir geheiratet. 2024 sind wir hier eingezogen. 2025 wurde Max Anton geboren. Es ging schnell. Und es war richtig.
Wir wollten kein perfektes Leben. Wir wollten ein echtes. Eines, das fordert und trägt. Das laut ist und leise. Das sich entwickelt.
Dieses Haus funktioniert nicht allein. Ohne unsere Familien – insbesondere meine Mama und noch mehr Christins Eltern – wäre vieles organisatorisch und emotional anders. Sie springen ein, tragen mit und schaffen Freiräume. Sie ermöglichen uns, Familie und zwei Berufe unter einen Hut zu bekommen.
Das ist keine Selbstverständlichkeit. Und wir wissen das.
Directrice Générale
Sie hält dieses Haus zusammen.
Die Mischung aus Disziplin und der Bereitschaft, Liebe zu geben, beeindruckt mich täglich. In ihrem Beruf arbeitet sie mit einer Ernsthaftigkeit, die keine halben Sachen kennt. Zu Hause hat sie alles im Blick – Termine, Stimmungen, Details, die ich übersehe.
Sie strukturiert, plant voraus und denkt an Dinge, bevor sie dringend werden. Auch an Tagen, an denen sie selbst nicht bei hundert Prozent ist, übernimmt sie Verantwortung – ruhig, klar und mit einer Selbstverständlichkeit, die nicht selbstverständlich ist.
Und ich freue mich immer noch jeden Tag, dass sie neben mir ist.
Responsable Technique
Ich bin der Hausmeister.
Ich kümmere mich um das Handwerkliche. Mülltonnen runterbringen, Einkäufe den Weg hochtragen, das erledigen, was erledigt werden muss. Nicht spektakulär, aber notwendig.
Ich stehe früh auf. Manchmal freiwillig. Ich kann mich in Dinge verlieren – in Ideen, in Projekte, in Gedanken, die eigentlich nur kurz sortiert werden sollten und dann länger dauern als geplant.
Ich halte den Weißweinbestand im Blick. Und suche regelmäßig meine Brille.
Chef de Résistance
Johann ist willensstark. Vor allem beim Thema Essen. Wenn er sagt, dass er etwas möchte, meint er das sehr ernst – auch wenn er sich fünf Minuten später nicht mehr daran erinnern kann.
Er kann anstrengend sein und sehr lieb, manchmal beides gleichzeitig.
Er diskutiert, verhandelt, besteht auf seiner Sicht der Dinge – und genießt es gleichzeitig sehr, wenn morgens und abends vorgelesen wird oder die Spielzeit überraschend verlängert wird.
Er braucht Klarheit. Und Nähe.
Und er bekommt beides.
Responsable Sourire
Max ist ein Baby, das fast immer strahlt. Und dieses Strahlen steckt an.
Er beobachtet viel, lächelt schnell und bringt eine Ruhe in dieses Haus, die gut tut. Lautstärke muss er nicht liefern – dafür sorgt sein großer Bruder.
Sein Schlaf ist zuverlässig genug, dass wir dankbar sind. Und wenn doch einmal Unruhe herrscht, geht Papa mit dem Kinderwagen los und dreht eine Runde.
Viel braucht es nicht: Nähe, Bewegung, ein waches Gegenüber. Dann lächelt er wieder.
